GIGIs Party Blog
Wir sind alle nur Sternenstaub

Download Day - German

Samstag, 27. Januar 2007

Kein Ort. Nirgends 2 - Ressurection

Christa Molf mit Katja Kassler
und einer renommierten Autorengruppe


Kein Ort. Nirgends II
- Resurrection

Eins, zwei Polizei, drei, urs Fußballkurs


Kapitel 1 (Christoph)

Dunkelheit. Weite. Sternklare Nacht im fernen Land. Der Wille, (kann alles, wenn) er nur will. Er kommt und sieht die Klarheit in der sonst so eigensinnigen Einfältigkeit (des Betrachters)!! Wenn ich doch nur wüsste, wer dahintersteckt. Hinter was denn? Er denkt noch mehr an die Konsequenzen, die, Ich weiß jetzt, was du meinst!?, bedeuten würden.

Sie geht derweil in den erwachsenen Morgen. Langsames Erhellen des Morgens. Dann helle Blitze, unerträgliche Hitze und (brennender Schmerz in den) Augen! Deshalb Augen schließen? Nein! Alles ertragen und abwarten, was passiert. Plötzlich ihr, Blut im Schuh. Schreck! Ein Glück es ist vorbei! Die Verhandlung zwischen solchen Vorformen von Ideen – unvorstellbar. (Sie) geht weiter. Sie hätte denken können es wäre vorbei, wenn da nicht diese Hoffnung auf Besserung in Erscheinung getreten wäre. Aufgeben? Niemals! Dann wieder: Helle Blitze zucken körperlos himmelwärts, ohne Worte, ohne Schatten. Sie erschrickt von Neuem. Wieder Blut im Schuh!! Diesmal geht sie zum Licht. Angst. Agonie. Hoffnung in einem sehr kurzem Moment von Trauer über vergangene Tage. Arglose Gedanken in einer verlorenen Welt. Blitze vergehen.

Ich werde hingehen! Jeden Schritt wird sie bereuen, (wenn es) soweit ist! Von nun an vorsichtig sein, nicht auffallen. Das Licht kommt näher, sie geht hin. Der Schmerz in den Augen wird stärker. Blut im Strumpf. Schrecken, Kummer über vergangene Taten. Sie hätte es besser machen können. Vielleicht wird alles besser wenn ich in diese Maschine gehe, die hier jetzt steht. Alles könnte besser werden. Man kann es ja mal probieren. Mein Leben war auch nicht das Beste. Im Hintergrund Grollen. Erschreckende Geräusche. Sie werden leiser, dennoch beängstigend. Soll ich hineingehen? Gehör über ähnliche Vorgänge in der Vergangenheit. Wieder Angst. Wo waren die Seelen (derer), die Ähnliches erlebten? (Verloren). Wohin? Die Angst geht immer mit! Wenn man solch eine Bürde auf sich nimmt, sollte man gewappnet sein. Volles Vertrauen in die Erfahrung. Euphorie. Die Hände zucken. Die Füße zucken auch, denkt sie. Ich muss (es ausprobieren). Gedanken, die immer wiederkehren und Vorstellungen, die Besseres versprechen. Also muss man es ausprobieren. Schritte in Unbekanntes. Wieder helle Lichter, dann pure Freude. Es war die richtige Entscheidung, wusste sie. Es war die richtige Entscheidung!!!

Kapitel 2 (Dennis)

Sie tritt hinein. Klänge. Monoton. Schall! Schatten, Schatten der immerzu wächst.

Schließlich Dunkelheit, Sie: (Gedanken) Türe schließt sich. Sag nichts! Nichts! Alles zuckt, Bewegung! Sie weiß nicht, was sie machen soll; sie sieht sich um. Viele bunte Lichter, kleine jedoch, Dunkelheit herrscht. Erinnerung, wie ein schwarzer Vorhang, der vor ihr fällt.

Sie geht durch den Wald, kühle Luft. Weht umher, Nässe, Regen! Aber: frei! Keine Enge, Freiraum. Dies gefällt ihr. Freiheit, somit Sorglosigkeit. Aber das hat sie nicht. Enge, Angst herrscht! Das ist die Realität. Das ist, was sie innerlich bewegt, sie vollkommen einnimmt, (Die Angst).

Sie schreckt auf, zurück in die Realität, zurück! Grelles Licht! Dies hat sie aufschrecken lassen. Zahlen. Dies erkennt sie. (überall diese Zeichen.) Neue Idee: Moment der Ruhe, hofft sie. Zeitgleich: Geräusche. Lautes Dröhnen. Sie kniet sich hin und hält sich die Ohren zu, es hilft nicht. Unerträglich! Dann plötzlich: Stille, vollkommene Stille. Ängstlich. Trotzdem, erhebt sich. Sie öffnet die Augen, kann nichts sehen. Wieder Dunkelheit, schwarz, nur schwarz. Sie: Wo bin ich? Tastet umher. Zischen. Wild, sie weiß nicht, was zu tun ist. Panik, nur dies. Aber: Gleichzeitig Hoffnung, dass sie vielleicht bald alles überstanden hat. Sie vielleicht bald frei! Herumtasten, Kälte zieht wie Eiszapfen, körperfremde Empfindungen (unangenehm wirkend), weiter, weitersuchen. Plötzlich Berührung! Herunter, geistesgegenwärtig, auf einmal...Das Zischen, abermals. Jetzt Bewegung. Die Tür, öffnet, (Aufregung) Tageslicht, sie sieht noch nichts, ihre Augen müssen sich gewöhnen. Nur Licht. Langsam Klarheit!

Kapitel 3 (Ines)

Langsam. Mit beängstigender Geduld erwartet sie etwas. Es ist schmerzhaft. Es ist Unruhe und es ist Neugier. Und was kommt, ist nicht fremd. Der Raum, in dem sie steht, hat eine Geschichte. Es ist der Raum, aus dem sie gekommen ist. In den sie gegangen war. Sie bleibt. Steht. Sie registriert nur ihr leises Atmen. Ruhe oder Gleichgültigkeit? Vertrautheit, keine Panik. Wo bin ich? gilt nicht mehr. Kommt er? Oder geht sie ihm entgegen? Stille, die sie fast erdrückt. Antwortlosigkeit. Keine Fragen. Keine Blicke. Nur das Gefühl, dass sie nicht alleine ist. Trotzdem Zweifel.

Zögern. Bin ich es? Bin ich hier richtig? Vielleicht nicht fremd, aber fern. Eine Distanz, die unüberbrückbar scheint. Die Brücke zum anderen Ufer ist zerstört. Rekonstruktion. Wiederherstellung ihrer selbst?

Sie fühlt. Das Gegenüber ist präsent und spürbar. Merklich. Sie weiß, dass sie diese Konfrontation gewollt hat. Jetzt ist sie da. Sie steht, beobachtet, zögert. Sie erinnert. Und es schmerzt.

Kommt er? Oder soll sie ihm entgegen gehen. Sie wagt es. Und sie weiß, dass jetzt erst alles begonnen hat.

Kapitel 4 (Tim)

Er steht, von Bitterkeit erfüllt. Hasst: Bricht hervor des letzten Aufgebots – willens es zu erringen. Kein Treffen noch so fern. Einsamkeit erfüllt, mit (langen) endlos totbringenden Schwingen im Äther den einzigen lautlosen Raum. Er weicht aus (verlässt sie). „Halt“ – denkt sie an ihn, schwarz.

Verstehen, fühlend. Was geschieht, es hält, bricht los! aus ebenen Bahnen. Symphonien bitteren Schreiens. Er trottet – Baum und Strauch, gelb. Ihre Muskulatur zerfließt, (geht) auf im tödlichem Sud der Bitterkeit. Der Moment – zerspringt im Reich der Uhren (!) „Verlass“ – sie greint „mich!“ Doch er, (hält im Sturz) sie.

Mittellosigkeit des Winters im (heißen) Abwind der Gier! Lichtgestalt der Präzision im einzig herben Ufersaum des blinden Liebhabers. Des einmalig erscheinenden elendes Gebein! enthüllt der Kinder Unzurechnungsfähigkeit im Morgenrot. Energie. Unmenschlichkeit im sonnigen Schrein des Gamov. (Wird) bald zu letzten... – kaum stirbt (er).

Sie taucht. Erschrickt im Druck seines (nicht Gamov) – blitzen Antlitz zur (Butter des gegessenen Brotes). Fratze des braunen Ekels – sie zerstört rasch des Abschaums (Gesicht). Nicht. Es wird verzehrt der Luchterhand markiges Haus am Waldesrand. (Chronik heillosen Rufens in südlich, traurigen Atmosphären! wohliger, oligarcher, leuchtender Feuer!) (Kaum ein inniges Neues! Ohne russischen Telegraf! – Punkt – Nicht illuminiert ruhend gegossen eigentlich nordisch düsterer Strategie) Kreuzwort des rätselnden Königs, dessen Durchführung von ihm im Dunkeln durchdacht – lag lange!

Kapitel 5 (Kristin)

Plötzlich. Leise, neue Laute. Grauenhaftes Schreien aus dem Licht der Welt. Unschuldige Welt. Er. Tot. Sie lebt. Dieser Schmerz beweist es ihr – doch gleichzeitig – Freude (über neue Hoffnung). Siddharta. Der die Vollkommenheit erreicht. Siddharta. Doch nichts! ist vollkommen. Grässliche Schreie im Dunkel, kein Licht mehr! Gebeine wie Stroh, Haut wie Leder, Augen geleeartig und Haare wie Seetang. Grauenhaftes Bildnis sich ihr offenbart, sie umschlingt (sie schreit).

Ekel protzt sich vor ihr auf, wird größer, breitet sich aus wie das Geschwür des puren Bösen. Woher? Entsprang dieses Grauen, das einst Hoffnung war – doch nun nicht mehr. Nie mehr! Sie. Schreit. Schreie im Morgengrauen. Dann – Zärtlichkeit. Anschmiegsam ist es, dieses Kind, trotz seiner Unförmigkeit, sehr anschmiegsam. Dann: Würgen, Röcheln, Prusten, Schnarchen und am Ende aller Dinge (Tod). Sie, die einstige Göttin, königliche Göttin der Magie und Verzauberung, nun gefallen, ein gefallener Engel – vom Licht ins Dunkel, ewiges Dunkel.

Doch dann (Steine, mächtige) schattige Riesen wie Türme und Flüstern hinkt durch die Nacht. Die Dunkelheit umschlingt. Sie. Wie ein dunkler Mantel der Schutz bietet vor neugierigen fleischigen Augen. Denn Fleisch ist schwach und (die Angst) geht immer mit! Die Hoffnung stirbt zuletzt. Doch: Sie ist tot (Die Hoffnung). vergiftet durch grimmigen Zweifel an der Erscheinung – die Erscheinung brachte der Hoffnung den Tod.

Nun auch sie. Warum? Ganz allein? Für immer allein? Er. Tot. Er. Tot. Sie. Allein. Für immer ist zu lang! Es muss auch kürzer gehen! Die Maschine. Wo ist sie. Einst brachte sie doch (wenn auch kurzfristige) Linderung der Schmerzen! Doch: Zerstört! Alles zerstört durch die Kraft des Aufpralls des wulstigen Leibes Siddhartas. Der Zweifel zerstört alles! Zweifel keimt auf. Sie zweifelt. an sich – an der anderen Welt. Warum? Was wird passieren? Nichts. Es gibt nichts mehr nur (sie). Kein Ausweg, kein Entrinnen – Strafe muss sein. Zweifel – Angst – Trauer. Warum war sie (Medea). Sie wollte nicht, doch der Ekel war stärker als die Liebe, Die Liebe starb vor der Hoffung. Nun, nichts als (sie und) ewige Reue - Hoffnung, Liebe, Zweifel, und Tod!

Tod war alles was noch blieb. Doch nicht! Für sie! Die Ewigkeit Dauert länger als der Tod.

Kapitel 6 (Anja)

Für sie nicht – nicht für sie! Sie weiß (sie muss auch) sie will gehen. Immer vorwärts. Gedanken! Schweiß! Tränen aus der schwarzen Seele. Nirwana. Endlos. Sie Geht – (geht sie?). Zorn lauert in den Gräsern. Links auch (rechts!). Schwarzes Skelett im Himmel. Relief. Stumme Schreie, feuchte Steine. Spröde. Illusionen – sie glaubt (würde sehen, wenn) die Augen geschlossen .Da! Metallischer Klang von Liebe. Sie zerspringt. Tausend Stücke. Zweifel wie zäher Teer fließt (über sie)! Sie bricht. Immer vorwärts. Romantik kriecht wie Maden aus dem Boden, kriecht, nein fliegt empor! Mit gebrochenem Flügel. Sie. Kann sich nicht halten. Fällt! Schwarzes Loch! Da ist es wieder. Unter der Erde kann die Spinne der Fliege nicht trauen, sie weiß das, verflucht alles, alles vorbei.

Licht oder Reflektionen ihrer Angst? Zacken aus dem Boden – Zacken aus der Decke. Sie (Schlussfolgert): – Höhle der Qualen. Bestrafung der eigenen Sünden. Geklont. Der Zwerg in ihr! Aber den Riesen vergessen? Nein nichts Vergessen. Dann (Einfall!): Sie hatte bereits vergessen. War er nicht tot? Ein lebloses Vakuum. Sie erkennt sich nicht, obwohl der Spiegel der Seele sich auftürmt. Sie ein Narziss? Drei Seile! Aber welches wählen? Der Traum! Rhapsodische Zusammensetzung ihres Traums. Doch nicht alles vergessen? Verwerfen. Exil ihrer Selbst! Aber Verständnis der Ahnen, (das (hat sie) bereut sie). Es: Allein, verlogen, entfremdet, verbogen, entschlossen zu leben (dennoch!). Bizarre Gestalt, erhebt sich vor ihr. Sie spricht, doch die Zähne sind verbogen. Entstellt! Denkt sie. Entstellte Welt! Gespenster lachen nun mal. Sie weiß es. Die Gestalt – der Teufel! Lebendig begraben! Nun ist sie auf der Suche. Wenn die Nacht vorüber ist (denkt sie) ist sie gerettet. Also Flucht. Wiedergeburt. Muss sie ertragen für viele Jahre. Doch hat sie es verdient zu leben? Frage. Grauer Schleier der blutigen Blumen hebt sich – Blindheit vorüber. Sie war (ist) verrückt. Das haben die anderen schon immer gesagt. Immer vorwärts. Die Nacht ist ein Dieb, ein Mörder. Die Nacht zieht sich langsam schleppend an den Wänden der Höhle entlang, zurück in die Hölle. Stumpf. Steril. Mechanisch. Mechanische Menschen (denkt sie).Überall! Damals. Die Dummheit derer, die sie krank machten. Fort! Und sie – Allein! Als wäre sie eine Bestie. Verstoßen. Verdammt. In der Gefahr ist sich jeder selbst der Nächste. Alles nicht real – alles Fake. Sie strauchelt. Sie (hat) verloren. Vor dem Tor. Nun muss eine Entscheidung fallen.

Kapitel 7 (Linda)

Nun muss eine Entscheidung fallen. Fallen muss eine. Was? Entscheidung jetzt. Aber ohne sie. Sie hat verloren. Die Welt verloren, in der sie einst lebte. Lebte in der Nacht. Eine Bestie? Nein, sie. Hierhin? Dahin? Von den Seiten. Schatten, Zucken. Ohne Gestalt, einfach da. Strahl ins Auge. Ganz plötzlich. Kneift die Augen, zu. Das Feuer kommt näher. Wärme. Kälte. Hier Wärme. Aber anders. Nicht warm. Kalt? Nein. Ohne Gefühl. Hinein in die Entscheidung, mechanisch wieder. Hier. Auf der Schwelle zum Nirwana, die Akzeptanz derer, die sie hasste, im Knie. Jetzt merken. Warum erst. Jetzt? Gehirnströme immer schneller. Drehen. Schwindel, eine Kugel auf der Umlaufbahn, immer schneller. Der Kopf kreist. Kreisen auf Kreis im Oval. Musik aus dem Nichts. Keine Melodie, hier, nein ohne Töne, denkt sie ohne ihn. Chemische Flüssigkeit auf der Umlaufbahn. Kann zu Ohnmacht führen. Betäubung. Subtiler Gedanke durch die antagonistischen Pole, Pole oder Figuren im Nichts. Leere, aber Fülle im Jenseits denkt sie. Jetzt Gefahr. Vergessen. Will nicht, muss alles merken. Die Wichtigkeit der Theorien. Ohne Personifikation im Dwarhel. Lakonisch so gedacht. Kompromisslos so zu handeln ohne ihn. Er würde wie? Wie er würde handeln mit ihr ohne sie im betäubenden Rausch jetzt hier vor der Entscheidung. Überlegungen nehmen zu. Geschwindigkeit wird unermüdlich. Ist schon. Durch den entstehenden Magnetismus und Zentri(fugalkraft im Hier) kein Herauskommen möglich. Wird umschlungen, sie. Schlingen ist Angst. Blut. Schmerz. Nicht wirklich in realer Welt. Doch nur hier? Schon früher einmal erlebt hatte sie es. Erinnerungen kommen hoch. Gut. Noch nicht vergessen. Beruhigung. Beunruhigung auf dem Pfad. Ins weg. Was ist weg? Weit? Nicht zeitlich noch räumlich, aber trotzdem Distanz denkt sie. Er flüstert Distanz, kommt im Nebel ganz unmerklich für dritte. Dwarhel im Schal. Schlingt um den Hals. Haarsträhnen feucht. Im Schweiß der Ohnmacht und Betäubung, welcher ihr wiederfährt nun. Abgrund? Nein immer noch nicht. Aber keine Luft. Luft. Nicht dort. Noch nie war jemand dort. Jemand menschliches, Menschlichkeit ist unerwünscht, falls es sie gibt. Ist unklar auch ihr. Selbst ihr unklar. Hin und her schwanken. Ohne Melodie. Ganz leise geht nicht. Der Atem ist da und Pfeifen im Ohr. Kann nicht konzentrieren, sie nicht in diesem Augenblick, das geht nicht. Profaner Bau von sakralem Denken damals war berühmt. Geehrt wurde sie nicht. Auch nicht damals, obwohl sie da war. Aber niemand im Wissen war. Doch auch das Suchen einer ultimaten Erklärung hier nicht anwendbar, da die Schlingen fesseln. Bar. Punkt und Komma, ohne das ganz allein. Allein vor der Entscheidung, die eigentlich schon gefallen ist. Aber der Kopf hört nicht auf. Kreisen und kreisen ohne Liebe, die sie nicht gekannt, er vielmehr. Vor der Distanz und Schlinge. Das Rot kommt immer näher, getüncht mit orange und gelb ist es immens. Metterschling im Januar. Das ist irreal, aber wahr. Weltbild wieder neu. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute und Sekunde im Kopf der Umlaufbahn mit um sich selbst drehenden Kugeln, nicht aufzuhalten. Und die Zeit vergeht, aber ist ewig. Gerade für sie.

Kapitel 8 (Marie)

Was seid das, ihr?! Geschnetz! Doch die Wahrheit (liegt näher als man denkt). Und: man sieht den Wald vor Bäumen nicht. Hat sie den Braten gerochen? Oder doch eher den Rochen gebraten? Zeit aus diesen irrwitzigen Gedanken zu erwachen. (Zeit)maschinen folgen auch Gesetzten. Also: Finden der Vernunft durch rationale Unwahrscheinlichkeit. Einsame Leere jenseits von Schmerz (erreichen oder verlassen)? Die Frage ist: horizontal oder vertikal. Entgegengesetzte Richtung = verloren im Nichts/ Gleichgültigkeit / Auflösen. Also besser anders herum = altes Leben. Doch erstrebt sie das Vergangene? Oder erliegt (Sie) der Versuchung des Kontrollverlustes? Süßer Schmerz in der Kälte. Greifbarer Wahn mit Entbindung (aus der Verantwortung) des Kindes. Frucht meines Leibes a.D.: der Abschied ist da. Die Maschine ist (ein Zug) des Windes und reißt sie in ihr Inneres. Getöse ohrenbetäubendes vermengt mit Schrecken aus Zukunft und Vergangenheit. Aufschrei aus dem Gulak, Stimme der Geknechteten. Doch Plötzlich: Versöhnung. Station der Totgeburt. Umgekehrt. Und sie weiß, (sie ist) versöhnt. Mit einem Sohn versehen. Er läuft auf sie zu. Liebe (ausgetragen) Kraft ihres Leibes. Sie hatte die richtige Richtung gewählt. Instinktiv - Intuitiv.


4 Kommentare:

  • Anonymous Anonym schrieb am 29.1.07:
    Da habt ihr euch ja richtig Mühe gegeben. Respekt!
    Habt ihr Frau Bonsen von eurer selbst gschriebenden Geschichte erzählt?
    _____

  • Blogger Schaps schrieb am 29.1.07:
    Ja! Wir haben ihr sogar eine gebundene Ausgabe davon geschenkt ^^
    _____

  • Anonymous Anonym schrieb am 30.1.07:
    find ich toll, dass du unser meisterwerk der öffentlichkeit zugänglich geacht hast! was hieltest du von einer fortsetzung der fortsetzung? nur mal so als gedanke, vielleicht um sich die zeit in den semesterferien zu vertreiben... ;-)

    lg, krizzi
    _____

  • Blogger Schaps schrieb am 2.2.07:
    WOW! Danke danke!! ;-) Das muss ich den anderen Autoren echt ma mitteilen wie die Resonanz hier ist! :-D
    _____

Kommentar veröffentlichen